Medikamententafel

Grünes Rezept – Medikamente bezahlbar machen

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Über das Projekt – Medikamententafel – erhalten (egal warum) in Armut lebende Menschen nicht verschreibungsfähige Arzneimittel auf einem vom solimed Arzt oder Tafel Solingen abgestempelten grünen Rezept derzeit in unseren Partnerapotheken komplett frei, um solche Medikamente auch für arme Bevölkerungsschichten erhältlich zu machen, damit  (z.B. bei Kopfläusen) in der ganzen Familie auch wirklich behandelt werden kann.

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Hintergrund für die Überlegungen ist die harte Alltagsrealität: Die Kosten für verschreibungspflichtige Medikamente müssen Patienten in Höhe von zwei Prozent ihres Jahreseinkommens selbst übernehmen, erst wer darunter liegt, wird freigestellt. Bei verarmten Menschen macht dieser Eigenanteil rund 98 Euro im Jahr aus.

Diese Selbstbeteiligung aufzubringen, ist für Menschen, die von maximal 409 Euro im Monat leben müssen, schwierig genug.

Dazu kommt: Nicht verschreibungspflichtige Medikamente müssen immer selbst bezahlt werden. Deshalb treten noch größere Probleme für diese Menschen auf: Tägliche Situationen in Apotheken. „Was kostet das Medikament?“, ist meist die erste Frage, wenn ein Rezept für ein nicht verschreibungspflichtiges Medikament vorgelegt wird. Werde der Preis genannt, komme oft ein: „Das muss ich mir noch überlegen“.

Jenseits der Verantwortung für sich selbst darf Gesundheit kein Privileg für Begüterte sein. Notwendige Arzneimittel müssen sich in unserem Land alle Menschen leisten können.

Hier greifen wir mit unserem Hilfekonto direkt zusammen mit fünf korrespondierenden Apotheken ein. Große finanzielle Unterstützung und direkte Hilfe (auch für´s MediMobil) leistet uns hier die Schwanen-Apotheke.

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