PraxisgebührKonzept für eine „niedrigschwellige medizinische Basisversorgung“ , die u.a. an den Laden des Vereins Solinger Tafel e.V. angebunden ist.

Hier fungieren die Mitarbeiter als Kontaktpersonen. Ebenso sind dies aber die „Flex“-Kräfte der Wohlfahrtsverbände wie der Diakonie und Caritas, Hebammen, Sozialraumteammanager, die Jugend- und Drogenberatung, Pro Familia und weiterhin alle Teilnehmer des Netzwerks für Alleinerziehende im ALG II Bezug von Frau Frese (Bergische VHS), hier insbesondere der Stadtdienst Jugend, Soziales, Familie und Gesundheit, die Clearingstelle sowie die ARGE.

Nur für diese Kontaktpersonen erfolgt der Erstkontakt über Dr. Zenses, Praxis:  0212 79772, wir helfen Ihnen dann weiter.

Patienten sollen medizinische Leistungen sowie Beratung / Unterstützung abseits jeder Finanzierungsnotwendigkeit erhalten. Die Krankheit bzw. Hilfebedürftigkeit der Patienten stehen ohne Hürde im Vordergrund.

Das Projekt ist in Solingen modellhaft – auch für Nachbarstädte der Region. Das Konzept ist für Patienten, die keinen eigenen Arzt haben.

Wir sind ein Netz von 12 solimed-Praxen, davon 2 Frauenärzte, die mit Hilfe der Mittelskräfte sowie über das gesamte Netzwerk, Patienten ohne Auflagen oder Schwellen akut und kurzfristig medizinisch versorgen.

Die Hilfe findet ebenso abseits von jeglichen behördlichen Auflagen statt, weil es ein Grundrecht der in Solingen lebenden Bürger ist, bei Krankheit eine medizinische Versorgung zu erhalten.

Die Sprechstundenzeit gibt der kontaktierte Netz-solimed Arzt jeweils selbst.

Nachhaltig ist das System, da aus dem Ärztenetz solimed e.V. dauerhaft Ärzte, bzw. Praxen dieses Konzept unterstützen können. Der Patient kommt in ein fest eingebundenes System. Vorteilhaft ist hier auch die Einbeziehung von Kinderärzten, die ebenfalls wieder ihr eigenes Netz haben.

Im Weiteren ist der Stadtdienst Gesundheit über die Aktivitäten informiert und versucht, bei Fragen zu unterstützen. Ebenso können die Patienten zu Fragen der Entwicklung der Familie beraten werden. Hier können ihnen Wege möglicher Unterstützung aufgezeigt werden.

Die Nachhaltigkeit fokussiert sich also auf die Respektierung der hilfebedürftigen Menschen und dadurch eine bessere soziale Beteiligung des Betroffenen, die Entwicklung der betroffenen Familie und vor allem der Kinder, somit auch Stabilisierung und Stärkung von Ausbildung und Bildung dieser Kinder über das Netzwerk (s.auch „Familienunterstützung“ auf dieser Seite).

Zur Durchführung und Unterstützung der Sachkosten für die Patienten haben wir ein eigenes Konto bei der Solinger Tafel „medizinischen Sektion“ (s. Spenden/Kontakt). Weiterhin unterstützt uns das Apothekennetz in Solingen.