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Praxis ohne Grenzen

Für Menschen in besonderen Lebenslagen

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Mit der Praxis ohne Grenzen für Menschen in besonderen Lebenslagen reagieren wir auf die Tatsache, dass zunehmend auch nicht wohnungslose arme Menschen medizinische Beratung und Hilfe erfragen. Zumeist sind sie nicht krankenversichert und müssten somit jede Behandlung privat zahlen.

Zu den Menschen in besonderer Lebenslage zählen…

  • Wohnungslose Personen ohne Sozialleistungsbezug
  • Menschen, die die Zusatzkosten/Zuzahlungen nicht finanzieren können
  • SGB II Bezieher-/Innen (Hartz IV), die aus unterschiedlichen Gründen trotzdem nicht versichert sind, mit akuten Problemen
  • Haftentlassene Personen – „Übergangszeiträume“ Personen, die ein niedrig-schwelliges Angebot benötigen.
  • Papierlose Personen, Menschen mit einem Schamgefühl und Ablehnungserfahrungen in „normalen Praxen“
  • Asylbewerber-/Innen; Flüchtlinge
  • Bürger aus den (neuen) EU-Mitgliedsstaaten (v.a. Rumänen und Bulgaren) ohne Sozialleistungsbezug
  • Menschen, die ehemals privat versichert waren und die Beiträge nicht mehr zahlen können
  • Alleinerziehende (i.d.R.) Mütter
  • Altersarmut mit-/und ohne Versicherung.

 

PraxisUm auch diesen Menschen ein Hilfeangebot machen zu können, haben wir eine Praxis in der ersten Etage der Ahrstraße 9 im Gebäude des Caritas Zentrums beim Fachdienst für Integration- und Migration sowie der Suchthilfe. Hierdurch ist es möglich, dort ehrenamtliche fachärztliche Beratung und Behandlung anzubieten. Das beinhaltet auch ggf. apparative Diagnostik. Zudem findet eine soziale Beratung statt, u.a. um nicht versicherte Menschen wieder in eine Krankenversicherung zu bringen.

Falls erforderlich, erfolgen in einem weiterem Raum erste psychotherapeutische Gespräche. Ggf. auch als Krisenintervention.

Presselinks zur Praxis ohne Grenzen:
Bericht Solinger Morgenpost
Video Lokalzeit
Bericht 12/2014 Solinger Morgenpost
Bericht 6/2015 Solinger Morgenpost
ZEIT ONLINE 06.10.2015

Praxis ohne Grenzen

Öffnungszeiten

Wir sind da an jedem Donnerstag zwischen 12:30 und 13:30 Uhr.
Zu dieser Zeit sind wir auch telefonisch erreichbar unter 0157- 525 88 203

Anfahrt

MediMobil

Ein Kooperationsprojekt mit der Solinger Tafel

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solimed-logo1In Solingen besteht seit einigen Jahren das Ärztenetz solimed, das sich auch an Sozialprojekten beteiligt. Eines der Projekte ist die regelmäßige wöchentliche Versorgung von Obdachlosen und Mittellosen über das MediMobil der Solinger Tafel, die in Solingen schon seit einigen Jahren unter Leitung unseres Ärztenetzes durchgeführt wird.

  • Auf das MediMobil warten Menschen, die lieber nicht zum Arzt gehen, weil sie sich den Blicken anderer Patienten in den Wartezimmern der Arztpraxen nicht aussetzen möchten.
  • Jeden Dienstag von 17:00-19:00 Uhr ist das Medi-Mobil in Solingen mit einem ehrenamtlichen Fahrer des Roten Kreuz, einem Arzt und einer Arzthelferin unterwegs. Wir fahren regelmäßig feste Stellen an wie die Faxe, Notschlafstelle, die Tafel und die öffentlichen Pätze Mühlenplatz und Bremsheyplatz in Ohligs sowie zur Bahnhofsmission.

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Im Medi Mobil fahren in Solingen nach einem Dienstplan 20 solimed Netzärzte und betreuen die bekannten Obdachlosenbezirke. Fahrer sind ehrenamtliche Mitarbeiter des Roten Kreuz Solingen.
solimed betrachtet dieses Engagement auch als seine Pflicht zusätzlich zu Fortbildungen und Gesundheitstagen für die Solinger Bevölkerung.

Es werden, frei von bürokratischen Sachzwängen der heutigen Medizin, Menschen an der Basis ohne Auflagen versorgt, weil sie auch Teil unserer Gesellschaft, Teil von Solingen sind.

Zeit für Menschen zu haben, zu denen sonst keiner kommt, das ist vielleicht der wichtigste Dienst des Medi-Mobils. Menschliche Wärme brauchen unsere Patienten mindestens so dringend wie Schmerztabletten, Mittel gegen Erkältung und Asthma, Wundsalben und Antibiotika. Oft kann ein persönliches Gespräch wieder Mut machen, den Kampf gegen Alkohol und Drogen aufzunehmen.

Wir sehen dies Engagement in der Gewissheit, dass es Sinn hat, egal wie es ausgeht.

Hieraus resultiert mittlerweile die Erfahrung, dass es in Solingen immer noch einen großen Bevölkerungsanteil gibt, teilweise Migranten, aber auch sozial abgestiegene oder nie aufgestiegene Menschen, die von der vorhandenen medizinischen Versorgung durch Praxen und Beratungsstellen nicht erreicht werden.

Der Anteil der Solinger Bevölkerung, der aus finanzieller oder sozialer Not den Arztbesuch scheut und sich z.T. schon zur Sicherung des Grundbedarfs im Tafelladen versorgen muss, steigt. So hat die Tafel schon fast  3000 regelmäßige Kunden. Es  gibt es immer mehr verarmte, mittellose Menschen, die auch den Behördenweg nicht schaffen und den Arztbesuch scheuen oder aber auch die Hürde, „öffentlich“ in das von uns einmal in der Woche angebotene Medi Mobil ein zu steigen.

Dies wird von allen kontaktierten Stellen, die den direkten Kontakt mit dem an Armut leidenden Bevölkerungsteil hat, in zunehmendem Ausmaß berichtet und bestätigt unsere Erfahrung aus dem MediMobil und der Praxis.

Akteller Bericht der Solinger Morgenpost über das Medimobil

YouTube Film MediMobil

Agendapreis 2015 Presselink

Medizinische Basishilfe

Unterstützung abseits jeder Finanzierungsnotwendigkeit

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Der Ansatz:   Patienten helfen, wo Not ist – ohne Bürokratie und Abrechnung.

Das Projekt ist in Solingen modellhaft. Wir sind ein Netz von 12 solimed Praxen, wobei davon die Gynäkologen am meisten frequentiert werden.

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Falls ein Patient keinen eigenen Arzt hat, erfolgt der Kontakt immer und nur über Flex-Kräfte der paritätischen Wohlfahrtsverbände, Tafel – Mitarbeiter, die Familienhebamme oder aber andere Mittelspersonen.

Die Krankheit bzw. Hilfebedürftigkeit der Patienten stehen ohne Hürde im Vordergrund.

Bei uns ist jeder ein hilfebedürftiger Mensch, auch Asylanten, Migranten, in Solingen versorgte Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten (durch das Friedensdorf International in Kooperation mit den Solinger Kliniken, dem DRK Solingen und den solimed Ärzten).

Dies geschieht immer über die genannten Mittelskräfte, um Patienten ohne Auflagen oder Schwellen akut und kurzfristig medizinisch zu versorgen.

Die Hilfe findet ebenso abseits von jeglichen behördlichen Auflagen statt, weil wir es als Grundrecht der Solinger Bürger betrachten, bei Krankheit eine medizinische Versorgung zu erhalten.

Medikamententafel

Grünes Rezept – Medikamente bezahlbar machen

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Über das Projekt – Medikamententafel – erhalten verarmte Menschen nicht verschreibungsfähige Arzneimittel auf einem von der Solinger Tafel abgestempelten grünem Rezept derzeit 80% günstiger, um nicht verschreibungspflichtige Medikamente auch für arme Bevölkerungsschichten bezahlbar zu machen, damit  (z.B. bei Kopfläusen) in der ganzen Familie auch wirklich behandelt werden kann.

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Hintergrund für die Überlegungen ist die harte Alltagsrealität: Die Kosten für verschreibungspflichtige Medikamente müssen Patienten in Höhe von zwei Prozent ihres Jahreseinkommens selbst übernehmen, erst wer darüber liegt, wird freigestellt. Bei verarmten Menschen macht dieser Eigenanteil rund 94 Euro im Jahr aus.

Diese Selbstbeteiligung aufzubringen, ist für Menschen, die von maximal 391 Euro im Monat leben müssen, schwierig genug.

Dazu kommt: Nicht verschreibungspflichtige Medikamente müssen immer selbst bezahlt werden. Deshalb treten noch größere Probleme für diese Menschen auf: Tägliche Situationen in Apotheken. „Was kostet das Medikament?“, ist meist die erste Frage, wenn ein Rezept für ein nicht verschreibungspflichtiges Medikament vorgelegt wird. Werde der Preis genannt, komme oft ein: „Das muss ich mir noch überlegen“.

Jenseits der Verantwortung für sich selbst darf Gesundheit kein Privileg für Begüterte sein. Notwendige Arzneimittel müssen sich in unserem Land alle Menschen leisten können.

Hier greifen wir mit unserem Hilfekonto direkt zusammen mit vier korrespondierenden Apotheken ein. Große finanzielle Unterstützung und direkte Hilfe (auch für´s MediMobil) leistet hier die Schwanen-Apotheke.

Medikamententafel 2014 als PDF ansehen

Spenden/Kontakt

Zur Unterstützung all unserer Projekte wie auch die regelmäßige wöchentliche Versorgung von Obdachlosen und Mittellosen über das Medimobil, das in Solingen unter Leitung des Ärztenetzes solimed fährt, haben wir ein Unterkonto bei der Solinger Tafel e.V.

Wir danken an dieser Stelle allen großzügigen Spendern und Unterstützern, ohne die unsere Arbeit überhaupt nicht möglich wäre!

Spendenkonto

(zur Unterstützung der gesamten Arbeit der niedrigschwelligen medizinischen Hilfe inkl. Medimobil-Arbeit):

Tafel- Medizinische Hilfe

Kto. 125 85 73
bei der Stadtsparkasse Solingen (BLZ 342 500 00).

IBAN    DE34342500000001258573
BIC    SOLSDE33XXX

Ihre Spende ist gemeinnützig und steuerlich absetzbar.
j  Wir suchen noch ehrenamtliche Hilfe in all unseren Bereichen und Projekten.
Kontaktieren Sie uns gerne.

Kontakt

Dr. med. Christoph Zenses
Parkstraße 20, 42697 Solingen
tel  0212 – 79772
mail  zenses(at)solimed.de

und

Frau Dr. med. Susanne Kreil
Fürkerstraße 18a, 42697 Solingen
tel  0212 – 331041
mail
kreil(at)solimed.de